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Die Datenschutzerklärung für diese Webseiten kann deshalb kurz und verständlich ausfallen, weil deren Betrieb nicht unter die Vorgaben der DSGVO fällt, denn eine Verarbeitung personenbeziehbarer Daten durch mich findet nicht statt. Damit ist bereits alles gesagt, ich möchte trotzdem ein paar kritische Aspekte beleuchten.
- Der Zweck dieser statischen Webseite ist die Präsentation von Inhalten, die aus Texten, wenigen Bildern und vielen Audio- und Videodateien bestehen. Es werden darüberhinaus, im Rahmen dieses Zwecks, keine personenbeziehbaren Daten verarbeitet. Es liegt deshalb auf der Ebene der Darstellung der Inhalte keine Verarbeitung (vgl. Art. 4 Nr. 2 DSGVO) im Sinne des Erhebens, des Persistierens/Organisierens, Nutzens oder Löschens personenbezogener Daten (gl. Art. 4 Nr. 1 DSGVO) vor. Ich bin außerdem kein Verantwortlicher, allein weil ich keine Organisation bin ("Niederlassung", Art. 3 Nr. 1 DSGVO) und der mögliche Zweck und die entsprechend gegebenen Mittel durch Strato als Webseiten-Hoster festgelegt sind (vgl. Art. 4 Nr. 7 DSGVO).
- Gleichwohl werden beim Aufruf meiner Webseiten personenbeziehbare Daten der Abrufenden durch den Webseiten-Hoster Strato in den Logdaten der Firewall, den Routern und dem Webservern gespeichert. Diese Daten kenne ich nicht en Detail, ich bekomme darüber seitens Strato auch keine hinreichend präzise auflösende Informationen. Ich gestehe Strato diese Verarbeitungen nicht nur zu, sondern forder diese ein, sofern diese ausschließlich zum Zweck der Sicherstellung des laufenden Betriebs (Verfügbarkeit) und im Sinne der Aufrechterhaltung der Informationssicherheit (Vertraulichkeit, Integrität) passiert. Ob darüberhinaus personenbezogene Daten zu anderen als zur gesicherten Aufrechtherhaltung des Hostings bekannten Zwecken verarbeitet werden, ist mir nicht bekannt und würde dieser nicht zustimmen. Eine Verarbeitung über den von mir intendierten Zweck hinaus wäre ausschließlich von Strato zu verantworten (Datenschutzerklärung der Strato GmbH).
- Ich habe Zugriff auf aggregierte Daten aus den Logdaten der Webserver-Hosting-Infrastruktur von Strato für meine Webseiten. Aus diesen Daten kann ich grundsätzlich die Abrufe meiner Webseiten-Dateien, in stündlicher bis zur jährlichen Auflösung, nicht aber die IP-Adressen der Abrufenden oder andere personenbeziehbare Daten, einsehen. Insofern sind diese Daten für mich anonymisiert, ein Nutzertracking ist für mich nicht möglich. Ich nutze keine eigenen Analysetools bzgl. der Abrufe meiner Webseiten (wie bspw. piwik). Es sind Konstellationen möglich, in denen durch Zusatzwissen ein Bezug auf eine IP-Adresse in den Logdaten und ein Aufruf einer Webseite grundsätzlich möglich ist. Einen solchen Zusammenhang herzustellen ist mir nicht möglich ist, wohl aber Strato und Sicherheitsbehörden. Wer es Strato und Sicherheitsbehörden schwer machen will, sollte für das Webserven deshalb grundsätzlich einen wirksamen Anonymitäts-Proxy nutzen.
- Ich nutze wie auch Strato (Stand 2026/02) kein Content Delivery Network (CDN). Wenn Sie oder Ihre (Arbeits-)Organisation einen lokalen Cache oder Proxy-Server verwenden, bspw. um wiederholte Abrufe zu beschleunigen oder zu filtern; oder wenn Sie eine eigene Domain betreiben und für diese Domain ein CDN konfigurieren, können damit die Inhalte meiner Webseiten von den Organisationen, die diese Zwischenschichten oder Zwischenspeicher betreiben, gespeichert und verarbeitet werden.
- Das rechtliche Verhältnis zwischen mir und Strato ist keine "Auftragsdatenverarbeitung" (vgl. Art. 28 DSGVO). Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat dazu folgendes festgestellt:
"Das Hosting von rein statischen Websites (zur Selbstdarstellung) z.B. von Vereinen oder Kleinunternehmen, ist, wenn keine personenbezogenen Daten über die Seitenaufrufe an den Verein oder das Kleinunternehmen fließen und auch kein Nutzer-Tracking stattfindet, keine Auftragsverarbeitung. Die Tatsache, dass auch beim Hosting von statischen Webseiten zwangsläufig IP-Adressen, d.h. personenbezogene Daten, verarbeitet werden müssen, führt nicht zur Annahme einer Auftragsverarbeitung. Das wäre nicht sachgerecht. Die (kurzfristige) IP-Adressenspeicherung ist vielmehr noch der TK-Zugangsvermittlung des Website-Hosters nach dem TKG zuzurechnen und dient in erster Linie Sicherheitszwecken des Hosters." (LDA: FAQ Webseiten-Hosting)
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